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Der Plastikanteil von Binden beträgt bis zu 90 Prozent

Hygieneprodukte, heimliche Krankmacher

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Copyright: Plastikatlas 2019

Eine schier unglaublich Menge an Hygieneprodukten verbraucht eine Frau in ihrem Leben. Die meisten davon sind Einwegprodukte wie Slipeinlagen und Tampons.

 

Bei der Verwendung dieser Wegwerf-Menstruationsprodukte kommen Frauen dann knapp vier Jahrzehnte mit problematischen Kunststoffen in Kontakt.

Problematische Kunststoffe? Wo sind denn an einer so weichen und angenehmen Binde/Slipeinlage Kunststoffe?

 

Binden und Tampons enthalten Plastik

Plastik in Binden, Plastik in Tampons, Klebstoffe in Binden, Duftstoffe in Binden
Copyright Always: Inhaltsstoffe von Always Binden

Der Plastikanteil bei Tampons beträgt bis zu 6 Prozent. Binden bestehen bis zu 90 Prozent aus rohölbasiertem Kunststoff.

Das kann nicht sein? Deine Lieblingsbinde nicht? Ich wollte es zuerst auch nicht glauben. Aber im Internet wurde ich schnell fündig. 

In der Grafik rechts kannst Du erkennen, welche Inhaltsstoffe in den verschiedenen Binden von Always enthalten sind. Den Link zu der Grafik findest Du am Ende des Artikels.

Neben den rechts aufgeführten Inhaltsstofffen sind in den Binden auch noch Duftstoffe enthalten. Auch die Schutzhülle der Binde besteht aus Polyethylen und Polypropylen.

 

Die Kunststoffe, die in den Hygieneprodukten enthalten sind können unter anderem hormonell wirksames Bisphenol A (BPA)* und Bisphenol S (BPS)* enthalten. 

Die Haut im Intimbereich gilt als besonders empfänglich für Schadstoffe. Viele Stoffe, auch Klebstoffe, Duftstoffe und Bleichmittel sind vor allem deshalb gefährlich, weil die Haut im Intimbereich besonders empfänglich für Substanzen ist, die sich für mehrere Stunden am oder im Körper befinden.

Viele Studien warnen vor den unterschiedlichsten Substanzen und trotzdem greifen Monat für Monat Millionen Frauen wieder zu diesen Produkten.


Alternative Slipeinlagen aus Bio-Baumwolle mit passgenauem Tragekomfort findest Du bei COTTONPONY.


Alternativen zu Binden und Tampons? Ja, bitte.

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Copyright: Petra Kress, Produkte: Slipeinlagen von Cottonpony

Du kannst Dir nicht vorstellen auf Deine gewohnten Produkte zu verzichten? Der Gedanke daran Mehrweg-Slipeinlagen waschen zu müssen, schreckt Dich ab? An den Einsatz von Menstruationstassen gar nicht zu denken? 

Oftmal hilft es, sich einfach mit einem Thema näher auseinanderzusetzen. Denn falsche Informationen, fehlendes Wissen, kann uns davon abhalten etwas zu verändern, unserer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Mit Mehrwegbinden tun wir uns etwas Gutes und der Umwelt. Wir sorgen für uns und unser Wohlbefinden während unserer Periode. Alle Fragen, die Du zu Mehrweg-Binden hast werden bei Cottonpony ... super beantwortet, finde ich.
Auch zur Menstruationstasse "Merula" findest Du hier nützliche Informationen. 


Alternativen zu Einweghygiene-Produkten, die unsere Gesundheit schützen

Alternativen zu den herkömmlichen Tampons und Binden sind Produkte ohne Chemikalien. Produkte, die die Haut nicht reizen, die atmungsaktiv sind. Produkte, die ohne illegalen Raubbau von Wäldern, ohne genmanipulierte oder mit Pestiziden versetzte Baumwolle, ohne Kunststofffasern hergestellt werden und die damit auch weniger zum globalen Müllproblem beitragen. 



Hier schreibt für euch Petra Kress. Ich bin die Ideengeberin und der kreative Kopf von Plastik sparen.

Für mich sind gesunde Ernährung und der nachhaltige Umgang mit Natur und Umwelt, wichtige Säulen in meinem Leben. Ich möchte für meine Kinder eine Welt hinterlassen, die lebenswert ist.  Viel zu lange habe ich gezögert mich für Veränderung einzusetzen. Mit Plastik sparen möchte ich ab sofort einen Beitrag dazu leisten, dass mehr Menschen - viel mehr Menschen - Plastik im Alltag einsparen.

 

Ich lebe in Frankfurt und arbeite dort als Grafikdesignerin in meinem eigenen Büro.

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