Plastik fasten

Plastik fasten, Plastik vermeiden - Starte jetzt.

Natürlich kannst Du jederzeit loslegen, nicht nur in der Fastenzeit. Es lohnt sich immer. Schaue auch gerne auf unserer Facebook-Seite und in unserer Facebook-Gruppe vorbei.


Vorbereitungs-Tag 1

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Image by diddi4 on Pixabay

Tüten-Sammel-Aktion 

 

Es ist sinnvoll sich auf eine Fastenaktion vorzubereiten und darum starten wir mit einer ersten Vorbereitungs-Challenge. Dem Tüten-Sammeln. 

 

Sammle dafür in deiner Wohnung in JEDEM Raum, alle Tüten, die du findest, Plastiktüten, Papiertüten, große und kleine Tüten, Shoppingtüten, Mülltütenrollen etc.

 

Lege sie auf einem Platz zusammen und sortiere sie nach Material und Größe. 


Vorbereitungs-Tag 2

Einkaufen, mal anders

Jeder von uns hat beim Einkaufen Gewohnheiten entwickelt. Ein bestimmter Markt, ein bestimmter Tag ... aber diese Gewohnheiten unterstützen nicht unbedingt beim Verzicht auf Plastik.

Um Plastik zu fasten, ist es wichtig neue Alternativen zu entdecken und mit ein wenig Abenteuerlust neue Geschäfte, Märkte, Einkaufsmöglichkeiten zu entdecken. Bevor du ab 6. März möglichst plastikfrei einkaufen gehst, schaue dich um nach Bäckereien, Märkten, Metzgern, Gemüse- und Süßigkeitenläden in denen du verpackungsfrei einkaufen kannst. Was entdeckst du alles?


Vorbereitungs-Tag 3

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Image by Waldkunst on Pixaby

Einkaufs-Planung

 

Wie sieht es in Deinem Kühlschrank aus? Wie viele Produkte in Plastikverpackung möchtest Du die nächsten Wochen ersetzen? Und wie? Schreibe Dir auf, welche das sind und überlege, wo Du sie unverpackt kaufen kannst.

 

Schreibe Dir auf, bei welchen Produkten Du keine unverpackte Variante kennst.


Vorbereitungs-Tag 4

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Image by Petra Kress

Das Müll wiegen

 

Erfolgreich Plastik zu fasten ist gar nicht so einfach. Nach ein paar Tagen/Wochen des Enthusiasmus greifen viele dann doch wieder zu den Produkten in der Plastikverpackung ... hier eine Ausnahme, dort eine Ausnahme und schwupps steigt der Plastikkonsum wieder an. #Plastiksparen ist eine Veränderung, die eine Weile dauert und zwischendurch heißt es durchhalten und sich motivieren.

 

Die beste Motivation ist das regelmäßige Müll wiegen.

Aber was genau wiegen wird gewogen? Der gelbe Sack/die gelbe Tonne ist ja nicht nur für Plastik, sondern auch für Verpackungsmaterialen wie Dosen, TetraPak etc. Von daher ist es wichtig den Plastikmüll getrennt von den anderen Wertstoffen zu sammeln. In einer Kiste, alten Tüte etc.

Gewogen wird einmal die Woche auf einer Küchenwaage oder einer Personenwaage. Das Gewicht wird dann durch die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen geteilt, so dass sich ein Plastikmüllgewicht pro Person/pro Woche ergibt. 


Plastik fasten - Tag 1

Deine Einkaufs-Untensilien sind nun wichtiger als sonst. 

 

Vergiss nicht immer kleine Beutel, Boxen, Schüsseln etc. dabei zu haben, damit Du auch unverhofft verpackungsfrei einkaufen kannst. Einkaufs-Utensilien gehören auch in Handtaschen und Taschen für unterwegs mit denen Du nicht regelmäßig einkaufst.



Plastik fasten - Tag 2

Leitungswasser trinken ??? Kaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert, dabei würde es Unmengen an Ressourcen sparen, wenn alle das am häufigsten kontrollierte Trinkwasser nutzen würden. Jede Menge Flaschen, Energieaufwand, Transportkosten ... könnten eingespart werden. Ganz zu schweigen von den Kosten für den Endverbraucher, denn ein Liter Leitungswasser kostet gerade mal 2 Cent.

Wie habt ihr euch entschieden? 

 

a) Leitungswasser 

b) Leitungswasser und Sprudlergerät 

c) Leitungswasser gefiltert mit Filtersystem (ohne Werbung und Firmennennung!) 

d) Wasser aus der Mehrweg-Glasflasche

e) Wasser aus der Mehrweg-Plastikflasche

 

Übrigens: Mehrweg-Glasflaschen können bis zu 50 mal befüllt werden, Mehrweg-Plastikflaschen bis zu 25 mal.

 



Plastik fasten - Tag 3

In Shirts, Jacken, Blusen, Jeans ... fast überall verstecken sich Plastikfasern. Schlimmer noch viele Artikel sind ganz aus Polyester. Herrlich leichte Frühlingsblusen, der schön schwingende Rock ... ganz zu schweigen die Sportklamotten. Wo man hinschaut Plastikfasern, die bei jeder Wäsche mikroskopisch kleine Plastikartikel ausschwemmen, die unser Wasser (auch unser Trinkwasser) verschmutzen.

 

Kleidung aus Rezyclat ist voll im Trend, einerseits ja schön, dass Plastik recycelt wird, aber das Problem des Mikroplastiks wird damit nicht gelöst.

Bevor man sich also in ein neues modisches Teil verliebt, erstmal schnell einen Blick aufs Etikett werden.

 

Hinter welchen Bezeichnungen sich noch alles Plastik versteckt könnt ihr gerne auch in unserem Blogartikel nachlesen. https://www.plastiksparen.de/…/herbstmode-made-with-plastik/

 



Plastik fasten - Tag 4

Frischkäse selber machen ... schnell und lecker

Ich liebe Frischkäse, aber die Verpackung aus Plastikdose, Aluabdeckung und Plastikdeckel geht gar nicht. Also habe ich eine Weile auf Frischkäse verzichtet, bis ich auf dieses tolle Rezept gestoßen bin - super einfach und schnell. So geht's ...

1 Glas Joghurt (mild), 1 Schüssel, 1 Sieb, 1 dünnes Küchentuch, Gewürze nach Belieben

 

Den Joghurt mit Salz und frischen und getrockneten Gewürzen mischen und abschmecken.

Sieb auf eine Schüssel stellen und mit einem dünnen Küchentuch auslegen (nicht überhängen lassen)

Joghurt auf das Küchentuch geben, abdecken (Teller) und für ca. 12. Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nach den 12 Stunden lässt der Frischkäse ganz leicht aus dem Tuch in eine Dose, Glas kippen und ist dann ca. 3 - 5 Tage haltbar.

Die übrig gebliebene Molke kann mit Saft vermischt getrunken oder zum Brotbacken verwendet werden. 



Plastik fasten - Tag 5

Mit der eigenen Box zur Frischetheke - wie viel Mut braucht man dafür?

Auf einem Markt selbstverständlich, an der Frischetheke im Supermarkt aber nicht. Fragen kostet nix, aber trotzdem muss der eine oder anderen den Mut zusammen nehmen um zu fragen, ob die eigene Box befüllt wird. 

Von grinsend und total überfordert bis hin zu einem doofen Kommentar, man weiß ja nie wie Verkäufer*in reagiert.

Wobei um es klar zu sagen. Die Box darf immer auf der Theke abgestellt werden und kann dort befüllt werden, nur hinter die Theke darf sie nicht.

Wer sich nicht gleich an das Thema Box herantraut, der kann aber auch so an der Frischetheke schon viel Verpackung sparen. Ein Käse- /Wurstpapier besteht aus 1 g Plastik und 4 g Papier. Im Vergleich dazu: die Plastikverpackungen aus dem Kühlregal wiegen ab 14 g aufwärts bei zum Teil nur 80 g Inhalt.

 



Plastik fasten - Tag 6

Flüssiges Waschmittel in der Plastikflasche oder Waschpulver in Papier/Karton verpackt.

"Waschpulver, nein danke, das gibt auf meiner Wäsche weiße Schlieren." Das ist das häufigste Argument gegen Waschpulver. Aber stimmt das überhaupt? Tests haben ergeben, dass dies nur passiert, wenn überdosiert wird oder die Waschmaschine mit zu wenig Wasser wäscht.

 

Es gibt mindestens drei Gründe in Zukunft Waschpulver zu nehmen.

1) Keine Plastikflaschen/Nachfüllbeutel aus Plastik mehr

2) Geringerer Waschmittelverbrauch, denn Flüssigwaschmittel hat eine andere Zusammensetzung als Waschpulver und kann nicht ganz mit der Waschleistung des Pulvers mithalten. Damit die Wäsche trotzdem sauber wird, braucht man mehr Waschmittel pro Waschgang. 

3) Weniger Tenside und damit eine niedrigere Belastung für Kläranlagen (in Flüssigwaschmitteln ist ein höherer Tensid-Gehalt erforderlich).


Du möchtest nicht auf ein flüssiges Waschmittel verzichten? Dann nimm in Zukunft die benötigte Menge an Waschpulver und löse sie in einem Schraubglas halb voll mit Wasser auf. Nicht zu heftig schütteln. Und fertig ist dein Flüssigwaschmittel. :-) 



Plastik fasten - Tag 7

Flüssige Seife durch feste Seife ersetzen

 

Feste Seife nützt nicht nur der Umwelt, indem sie Plastik sparen hilft, sie ist auch gut für den Geldbeutel, denn ein Stück Seife hält wesentlich länger als flüssige Seife zum Hände waschen, Duschgel oder Haarshampoo.

 

Bei flüssiger Seife ist nicht nur die Verpackung aus Plastik, bei fast allen Flüssigseifen und Duschgels ist auch Mikropoastik enthalten. Mikroplastik ist so ziemlich das schlimmste, was wir uns selbst und allen Lebewesen auf der Erde antun können, denn es kommt zu uns zurück - im Wasser und in den Nahrungsmitteln - so dass wir es letztendlich auch in unseren Körpern wiederfinden, wo es eine Menge ungewünschte Effekte auslösen kann.