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Unverpackt, lecker und gesund

Wenn wir uns darüber unterhalten Obst und Gemüse unverpackt zu kaufen geht es meistens darum die Plastikverpackung direkt beim Einkauf im Supermarkt/Discounter einzusparen. Aber ist das das Einzige, was am unverpackt Einkaufen gut ist?

 

Unverpackt Einkaufen ist viel mehr als "ohne Verpackung" einkaufen. Wer unverpackt einkaufen möchte, der muss sich mit dem Thema regionales und saisonales Gemüse auseinandersetzen, sich darüber informieren, was zu den verschiedenen Jahreszeiten hier bei uns in Deutschland oder im nahen Ausland wächst.


Bio in Plastik oder konventionell ohne Plastik ?

Ja, ich muss zugeben in Supermarkt und Discounter steht man oft vor dieser Frage. Aber ist denn Bio aus dem Supermarkt auch wirklich Bio? Ist Bio aus Chile genauso Bio, wie Bio aus Deutschland? Welche Bio-Standards sind für Dich wichtig? Bio einkaufen geht problemlos ohne Plastik, wenn Du auf einem Markt einkaufen gehst oder in einem Bioladen. Zu teuer? Nun auch das ist wieder eine Frage von Regionalität und Saison. Für gesunde und gute Ware zahle ich aber gerne etwas mehr. Dafür spare ich viel an anderer Stelle, weil ich als Plastiksparerin zum Beispiel meine Reinigungsmittel selber mache und viele überflüssige Dinge in meinem Haushalt nicht mehr benötige.


Einkaufen mit dem Einkaufszettel

Ein Einkaufszettel ist auf jedenfall eine gute Sache um Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Deswegen ein klares JA für einen Einkaufszettel. ABER ich mache mir keinen Einkaufszettel für Obst und Gemüse, sondern entscheide direkt vor Ort nach Angebot, Preis und Regionalität.
Also, wenn ich z.B. eine Quiche machen möchte, dann entscheidet das Angebot vor Ort, was verarbeitet wird. Bei Gemüsebeilagen und Salat mache ich das auch so.


Biokisten, Solawis und Einkaufsgemeinschaften

Frische unverpackte Lebensmittel erhält man aber nicht nur auf dem Markt und im Bioladen sondern zum Beispiel auch als regelmäßige wöchentliche Biokiste. Am Anfang ist es etwas ungewohnt nur mit regionalen und saisonalen Produkten zu kochen. Aber es macht Spaß neue Rezepte auszuprobieren und überrascht festzustellen, dass Lauch, Wirsing und Co. in neuen Kreationen ganz anders schmecken als früher bei Oma.

Eine weitere Möglichkeit ist es bei einer Solawi (Solidarische Landwirtschaft) mitzumachen. Die Mitglieder lassen von einem Bauern, den sie über einen monatlichen Beitrag bezahlen ihr Obst- und Gemüse anbauen. Der Ertrag wird nach Anteilen verteilt.


Und es gibt die Möglichkeit Einkaufsgemeinschaften zu bilden. Das geht im Kleinen wie im Großen. 
Private Einkaufsgemeinschaften kann jeder mit Familie und Freunden "gründen". So wird in großen Mengen eingekauft und dann verteilt.

Professioneller wird das bei FoodCoops (Food Kooperationen) gemacht. Meistens als Verein gegründet kaufen die FoodCoops für ihre Mitglieder Lebensmittel aller Art unverpackt und in großen Mengen ein, die dann nach Bedarf in kleinen Mengen abgeholt werden können. Organisation und Abwicklung findet in ehrenamtlichen Diensten statt.


Ich hoffe, ich konnte dir ein paar neue Ideen zum unverpackt Einkaufen mitgeben. Schreibe mir gerne dazu Deine Ideen und Gedanken als Kommentar hier auf der Seite oder auf Instagram oder Facebook.

Wenn diese Einkaufsmöglichkeiten für dich momentan noch nicht passen, und du meistens auf den Supermarkt angewiesen bist, kann ich dir mein E-Book empfehlen. Damit schaffst du es den größten Teil des Plastiks zu vermeiden.


Es war noch nie so einfach Plastik zu sparen. Mit meinen Tipps kannst du bei jedem Einkauf der Umwelt etwas Gutes tun. Du kannst dazu beitragen, dass die Plastikmüllberge nicht noch höher werden. In meinem E-Book warten viele tolle Tipps auf dich.




Hier schreibt für euch Petra Kress. Ich bin die Ideengeberin und der kreative Kopf von Plastik sparen.

Für mich sind gesunde Ernährung und der nachhaltige Umgang mit Natur und Umwelt, wichtige Säulen in meinem Leben. Ich möchte für meine Kinder eine Welt hinterlassen, die lebenswert ist.  Viel zu lange habe ich gezögert mich für Veränderung einzusetzen. Mit Plastik sparen möchte ich ab sofort einen Beitrag dazu leisten, dass mehr Menschen - viel mehr Menschen - Plastik im Alltag einsparen.

 

Ich lebe in Frankfurt und arbeite dort als Grafikdesignerin in meinem eigenen Büro.

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